Medizinisches Cannabis

Cannabis Rezept bekommen in Deutschland – Allgemeine Informationen

Seit dem 10. März 2017 ist das Cannabis Rezept Gesetz Bundesweit in Kraft getreten und ermöglicht es tausenden Patienten die Vorteile der neuen Medizin zu nutzen. Zusätzlich wird den gesetzlich versicherten ermöglicht das, die Krankenkasse alle Kosten übernimmt. Ein kleiner Schritt für die Legalisierung von Hanf, aber ein großer für die Patienten. Prinzipiell ist das der richtige Schritt in Sachen Cannabis Rezept bekommen, sodass man in den Genuss der Hanf Medizin kommen kann.

Durch die Freigabe von Gras zur Anwendung für Patienten beziehungsweise als Medikament können schwerkranke Patienten mit Cannabispräparaten behandelt werden. Die Kosten Übernahme wird dabei in jedem Einzelfall von den Krankenkassen geprüft. Ein Kritik Punkt ist, das nur sehr wenige Patienten unter das neue Gesetz fallen.

Cannabis Rezept bekommen in Deutschland

Für eine Verschreibung von Hanf auf Rezept müssen alle anderen Therapieoptionen vollständig ausgeschöpft werden. Erst wenn es keine bessere wirksamere Alternative gibt, wird über Cannabis überhaupt nachgedackt. Es muss zwingend notwendig eine Indikation für die Aussicht auf Besserung bestehen, sonst darf Cannabis nicht verschrieben werden. Die Frage ob ein Cannabispräparat dem Versicherten tatsächlich hilft, muss vorher von den Krankenkassen geklärt werden.

Rückenschmerzen oder sonstige kleinere leiden, reichen nicht aus um für die Therapie zugelassen zu werden. Die Bundesopiumstelle prüft jeden einzelnen Antrag für die medizinische Anwendung. In Deutschland gibt es im Moment rund 1000 Patienten die, die neue Therapie nutzen.

Als Patient kann man am besten seinen Arzt fragen, ob man für die Behandlung infrage kommt. Danach wenden sich die einzelnen bedürftigen, am besten direkt an ihre Krankenkasse. Ganz so einfach ist es nicht das Cannabis Rezept bekommen zu können.

Zahlen die Krankenkassen das Cannabis auf Rezept?

In der Regel bezahlen die Krankenkasse das Cannabis auf Rezept nicht, aber hier wird immer nach Einzelfall entschieden. In einigen Fällen wurde die erfolgreiche Übernahme durch die Krankenkasse gestattet. Das ist, aber eher die Ausnahme, denn die Patienten müssen meistens selber für die Kosten aufkommen. Auch bezweifeln die Krankenkassen, dass sie langfristig alle Kosten dieser Therapien übernehmen können.

Das Argument der Krankenkassen ist, dass es für den dauerhaften Leistungsanspruch in der gesetzlichen Versicherung, ein Nachweis der Wirksamkeit fehlt. Deshalb ist es wichtig, dass die Bundesregierung neue Studien zu der neuen Therapie Möglichkeit in Auftrag gibt. Danach wird sich entscheiden, ob die Cannabis Therapie, dauerhaft zum Leistungsspektrum aufgenommen wird.

Wie hoch sind die Kosten für das Cannabis Rezept?

Im Durchschnitt betragen die Kosten für eine Behandlung rund 540 Euro. Die Krankenkassen gehen von einem Gramm pro Tag aus, für jeden Patienten der diese Medizin nutzt. Erst im Jahr 2019, sollen die ersten Ernten unter Staatsaufsicht fertig seien.

Dadurch, sollten die Kosten noch einmal deutlich fallen und den Zugang für eine breitere Masse ermöglichen. Bis dahin werden die teuren Knospen teuer importiert und von der Bundesopiumstelle streng kontrolliert. Liegt ein positiver Bescheid der Krankenkasse vor, können die Kosten sogar vollständig übernommen werden.

Wo bekommt man Cannabis auf Rezept her & welcher Form wird es verschrieben?

Hat man die nötige Genehmigung der Krankenkasse eingeholt und ein gültiges Cannabis Rezept bekommen, für ein Cannabispräparat, kann man in fast jeder Apotheke in Deutschland seine Medizin abholen. Ausgehändigt bekommt man dann ein Döschen mit 5 Gramm Marihuana für die medizinische Anwendung. Im Grund ist der Prozess wie Antibiotika kaufen bei einer normalen Krankheit nur, dass die Medizin strengeren Auflagen unterliegt.

Der Arzt kann entweder Fertigarzneimittel als Extrakt verschreiben oder sogar die Blüten der Pflanze. Viele Patienten bevorzugen, aber die ganze Blüte, da ihnen das deutlich besser hilft als eine Fertigarznei. Das liegt wahrscheinlich an den verschiedenen Wirkstoffen. Denn in der Blüte sind über 100 verschieden Wirkstoff, die möglicherweise zusammenwirken.

Wie nehmen die meisten Patienten die Cannabis Blüten zu sich?

Am besten verwenden Patienten einen Vaporizer, denn niemand sollte Cannabisblüten zur medizinischen Anwendung in einem Joint verbrennen. Dabei ist die Menge, die der Patient zu sich nimmt, nicht reproduzierbar. Da die Blüten sich schwer Dosieren lassen, werden sie von der Apotheke zermahlen.

Als Medikament bekommt man, dann eine Portion Pulver. Natürlich kann sich der Konsument auch einen Tee Kochen oder Cannabiswaren zu sich nehmen. Wichtig für den Patienten ist es die Blüten zu erhitzen, damit alle Wirkstoffe freigesetzt werden. Die Inhalation ist, deswegen oft wirksamer als das Trinken von Tee.

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

Menü

Kostenloses E-Book sichern!

Mit der Anmeldung stimmen sie unserer Datenschutzerklärung zu.
Email address
We guarantee you to keep your privacy